Game over

Du hattest dieses eine Ziel, du wolltest unbedingt diese eine Sache schaffen und du hast wirklich alles dran gesetzt das Ziel zu erreichen. Soviel Schweiß, soviel Zeit, soviel Üben, soviel ausprobieren, so viele Gedanken haben sich darum gedreht und du hast es trotzdem nicht geschafft…. und was machst du jetzt?

Jetzt stehst du auf und bist stolz auf dich!!! Stolz darauf, dass du überhaupt gekämpft hast, stolz darauf, dass du es dich gewagt hast diesen Weg überhaupt zu gehen! In unserem Leben erleben wir immer und immer wieder Rückschläge, in all unseren Bereichen des Lebens, lerne sie als Motivation zu nutzen und gib ihnen nicht die Kraft dich runter zu ziehen. Das misslingen von Challenges in unserem Leben lässt uns lernen, wir lernen daraus mit Rückschlägen umzugehen und lernen uns dadurch ein Stück besser kennen. Lernen das Ziel nächstes mal nicht so hoch zu stecken. Sei Selbstempathisch und liebe dich dafür das du die Herausforderung angenommen hast und beweise dir selbst, dass du noch mal bereit bist eine Herausforderung anzunehmen und du wirst sehen irgendwann wird es einfacher sein gegen deine inneren Schweinehunde zu kämpfen.

Oft setzen wir unsere Ziele so hoch, dass wir uns so extrem unter Druck setzten, dass unser vorhaben von Anfang an zum scheitern verurteilt war, aber das ist überhaupt nicht schlimm. Sobald du an dem Punkt angekommen bist das du gescheitert bist geh in dich und schau dir an warum du verloren hast. Analysiere was genau dazu geführt hat das du gescheitert bist. Vielleicht hast du durch den ganzen Druck deine Seelenbedürfnisse vernachlässigt und bist einfach viel zu übereifrig an die Sache dran gegangen. Dann nimm dir ein bisschen Zeit für dich und genieße das Leben, gönne dir wie ich mal ein „Ben & Jerrys“.

Lebe.

Und dann packst du das ganze noch mal an und diesmal bist du viel Stärker als vorher, weil du nun mehr Wissen hast und Stärker geworden. Du wirst sehen wie dein Selbstbewusstsein dadurch wächst das du aufstehst, dass du es noch mal wagst. Du kannst aus einem verlorener Ziel viel mehr positives machen als du denkst. Ich weiß das ich viel Mut von dir verlange, aber man wächst nur dadurch das man seine Komfortzone verlässt und sich etwas wagt.

Auch negative Erfahrungen können eine Motivation sein, sie können die größte Motivation sein! Versprich dir selber, dass du niemals aufgeben wirst und das du einen Weg finden wirst deinen Traum nicht nur zu erreichen sondern ihn auch zu Leben. Du machst die Regeln in deinem Leben und du legst fest was du erreichen möchtest und wenn du es wirklich willst wirst du es schaffen! Hast du dein Ziel dann erreicht, feiere dich, feiere dich richtig hart dafür. Wir vergessen sooo oft das Feiern. Sag dir selber „ i have made it“ ! Genieße dein Ziel! Zeige es jedem und erzähl es allen. Wir erzählen doch alle unseren Freunden immer die traurigen oder ärgerlichen Dinge, doch die positiven Dinge sind genau so wichtig, sogar noch viel wichtiger!

Diesen Text widme ich einer Frau und einem Mann mit denen ich sehr viele Trainingsstunden verbracht habe! Egal wie etwas ausgelegt wird oder wie andere deine Erfolge sehen, wichtig ist wie du deinen Erfolg siehst, ich bin absolut unumstößlich Stolz auf eure Leistung !!!

 

Zitat von meiner lieben Freundin Vanessa „Wir fallen und fliegen immer“ – wie können wir erwarten das wir fliegen, wenn wir nicht auch mal fallen?

Training ja, aber wo?

Wo soll man trainieren?

– man kann zu Hause mit dem eigenen Körpergewicht oder Kleingeräten trainieren, mit Trainingsvideos oder sich einen Hometrainer anschaffen

– man kann sich im Fitnessstudio anmelden und an Geräten trainieren oder wenn das Studio es anbietet an Kursen teilnehmen

– man kann draußen an der frischen Luft Sport machen, Ausdauer, Eigenkörpergewichttraining oder eben auch mit Kleingeräten

– oder man meldet sich bei einem Verein, einer Tanzschule, bei der VHS oder anderen Institutionen an

Meine Meinung:

Ich mische am liebsten alle Trainingsorte, ich mag es vielseitig und finde es am besten möglichst viele unterschiedliche Trainingsreize setzen zu können. Trotzdem hat jeder Trainingsort etwas für sich. Man sollte ihn danach auswählen was einem am wichtigsten ist. Hier zähle ich nun die einzelnen Vorteile und Nachteile auf. Welche Vorteile dich am meisten Ansprechen helfen dir dabei, deinen optimalen Trainingsort zu finden oder die optimale Kombination von Trainingsorten zu kombinieren.

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Zu Hause:

– Vorteile der größte Vorteil am Training zu Hause ist, dass man das Training absolvieren kann wann man will. Man braucht sich an keine Uhrzeiten zu halten und gibt nicht Unmengen an Geld aus. Ebenfalls hat man einen kurzen Weg zur Dusche, was auch manchmal sehr von Vorteil sein kann.

Zu Hause – Nachteile man braucht ausreichend Eigenmotivation um tatsächlich den Sport auch zu Hause zu machen und braucht Kreativität oder eine gute Quelle für Übungen. Nach einer Zeit sollte man sich ein paar kleine Hilfsmittel zulegen, Kleingeräte um vielseitiger trainieren zu können.

 

13016877_1162058107146418_1395188426_oFitnessstudio – Vorteile man hat immer einen Ansprechpartner vor Ort, wenn man mal Hilfe braucht und es gibt ausreichend Geräte um vielseitig und auch isoliert Muskelgruppen trainieren zu können. Man hat ein großes Angebot an Ausdauergeräten.

Fitnessstudio – Nachteile man ist immer unter Menschen wenn man trainiert und öfters kann es vorkommen das es sehr voll ist im Studio und man auf das ein oder andere Gerät schon mal länger warten muss.

→ Mein Tipp immer eine Einweisung geben lassen im Fitnessstudio, vor allem wenn man beginnt im Freihantelbereich zu trainieren. Nicht nur das man sich verletzen kann, man kann sich auch Dysbalancen antrainieren.
Draußen – Vorteile Man ist auch hier nicht an irgendwelche Trainingszeiten gebunden und kommt so sogar noch an die frische Luft. Das Training an der frischen Luft hilft zu dem das Immunsystem zu stärken und das Vitamin D der Sonne ist ebenfalls ein Bestandteil den der Körper immer braucht. Zudem kommt noch, dass der Körper bei unterschiedlichen Temperaturen allein schon dafür Kalorien verbrennt sich zu erwärmen oder runter zu kühlen.

 

13000681_1162054443813451_1755436323_oDraußen – Nachteile man sollte definitiv alle Wetterstimmungen abkönnen und kein Problem damit haben auch mal dreckig zu werden, das bleibt nicht aus. Ebenfalls braucht man die richtige Kleidung für den Sport draußen und sollte immer einen Pulli und eine Jogginghose zum drüber ziehen dabei haben, damit man auf dem Heimweg nicht auskühlt.
Kurse – Vorteile der Größte Vorteil für mich an Kursen ist, dass man zusammen Sport macht und zusammen schwitzt. Man lernt dort Menschen kennen und hat einen direkten Ansprechpartner den man immer am Anfang oder Ende eines Kurses auch auf persönliche Ziele oder Wünsche ansprechen kann.

 

Kurse – Nachteile die Kurszeiten müssen in den Terminkalender passen. Viele Kurse finden Vormittags oder Abends bis 20 Uhr statt, viele Menschen haben aber erst danach Zeit. Man muss erst mal das richtige Kursangebot für sich finden und eine Gruppe finden in der man sich wohl fühlt.
Wie ihr seht hat jeder Trainingsort seine Vor- und Nachteile. Deshalb mische ich die den Ort gerne. Ich mache auch im Winter Sport draußen, aber nicht so viel wie im Sommer. Im Winter mache ich viel Kurse und bin oft im Fitnessstudio aber mach auch mal zu Hause Sport, wenn das Wetter ganz ekelig ist. Im Sommer bin ich am liebsten Draußen zum Sport machen, aber auch da geh ich gern mal morgens schnell ins Studio oder mache Abend vor dem Schlafen gehen noch eine kleine Runde Sport zu Hause.

Ich hoffe dieser Beitrag hilft euch dabei den oder die passenden Trainingsorte für euch zu finden 🙂

Gleichgewicht

Die Frage die mir am häufigsten bisher gestellt wurde ist „wie schafft du das, wie hast du das hin bekommen?“ Es steckt tatsächlich kein großes Geheimnis dahinter, es ist nur ein Bedürfnis!

Krankheitsbedingt war ich eine Zeitlang etwas eingeschränkt in meiner Mobilität und das hat mich schier wahnsinnig gemacht. In dieser Zeit wurde mein Bedürfnis nach Beweglichkeit, Stärke und Mobilität sehr stark. Ebenfalls hat sich durch diese Phase in meinem Leben das Bedürfnis entwickelt, das ich mich einfach mit mir und in meinem Körper wohl fühlen möchte. Ich hab mich in dieser Phase so unwohl mit mir selber gefühlt und war wütend über mich, dass ich nicht so funktioniert habe wie ich wollte…

Dann hab ich angefangen immer wieder irgendwelche Diäten auszuprobieren und mit verschiedenen Sportarten begonnen. Yoga, Tai-Bo und vieles mehr. Es hat seine Wirkung gezeigt, aber immer nur kurzfristig.

Irgendwann 12966474_1159582347393994_1726285605_ndann bin ich in mich gegangen und habe überlegt was ich damit erreichen will. Ich wollte nicht nur schön aussehen und einen toll geformten Körper haben, ich wollte mobil sein, beweglich, springen, laufen, stark sein und das ausstrahlen können. Also begann ich zu laufen und mit jedem Meter den ich weiter kam ging es mir besser. Ich lief immer wieder die selbe Strecke und versuchte sie zu verlängern. Ebenfalls begann ich viel zu lesen über gesunde Ernährung und fand dann endlich irgendwann eine gute Ansprechpartnerin die mir die „Bodybuilder-Ernährung“ erklärte. Diese Form von Ernährung schien für mich völlig logisch und machbar, weil sie keine Diät war sondern eine Lebenseinstellung und eine Ernährungsumstellung. Also begann ich ganz viel zu lesen über das Bodybuilding und die Ernährungsform der Bodybuilder. Kurze Zeit später meldete ich mich im Fitnessstudio an und jede einzelne Wiederholung fühlt sich für mich grandios an, ich verliebte mich in das Gefühl alles zu gehen und danach völlig platt zu sein.

12992299_1159581157394113_799392951_nIch lernte meine Aggressionen beim Sport zu lassen und war viel ausgeglichener, viel ruhiger und viel zufriedener mit mir. Dann begann der Wunsch gut auszusehen sehr groß zu werden und eine weile Trainierte ich nur noch danach eine tolle Form zu erlangen, senkte meinen Körperfett durch Ausdauertraining und eine sehr strikte Ernährung und verlor mich darin. Das ungesunde Essen wurde nur noch zu festgelegten Cheatdays erlaubt und ich wurde herrisch zu mir selber. Meine Freunde begann es zu nerven, dass ich nie mit ihnen etwas ungesundes aß und immer immer immer vom Sport und der Ernährung redete. Es fing dann sogar an, dass ich ein schlechtes Gewissen hatte wenn ich mal ein Ben && Jerry’s aß. Ich konnte im Urlaub nicht schlemmen, weil ich Angst hatte ich würde aus der Form kommen.

Darauf folgte ein Rückschlag und ich wurde wieder krankheitsbedingt vom Sport abgehalten und davon mich gesund zu ernähren, weil meine Seele einfach wollte das ich futtere. Ich hatte jedoch ganz gut gelernt mein Essverhalten zu kontrollieren und blieb in meiner Form. Das alles machte mich nicht mehr Glücklich und ich setzte mich selber extrem unter Druck. Ich hatte doch das Image von einem Fitnesschick. Doch eigentlich war das nie meine Absicht, ein Fitnesschick zu sein, ich wollte nur zufrieden mit mir sein, mein Bedürfnis nach Gesundheit und Vitalität erfüllen.

Als ich dann an dem Punkt ankam, dass ich mich erinnerte warum ich angefangen hatte mit dem Sport fand ich den gesunden Mittelweg für mich. Heute weiß ich, dass das hören auf meine Bedürfnisse der Schlüssel für meine Fitness ist. Wenn ich einen Tag hatte der einfach nicht so lief, höre ich auf mich und mal geht es mir besser damit, mich völlig im Sport zu verausgaben und mal geht es mir besser damit einen Americaner mit purer Zuckerschicht zu futtern.

Ich kann unter dem Strich sagen, das schönste Sixpack und die ganzen Komplimente die man dafür bekommt sind nichts wert, wenn man nicht auf sich und seine Bedürfnisse hört.

Es bringt nichts, zu warten bis der Leidensdruck unermesslich hoch ist und dann mit Gewalt und Selbsthass an sich zu arbeiten. Es bringt aber etwas selbstempathisch zu sein und zu gucken, was man leisten kann und womit man glücklich leben kann.
An dieser Stelle einen großen Dank an meinen Bruder der immer an mich geglaubt hat und mir den Weg zur Selbstempathie gezeigt hat. Ich hab dich lieb.